SAYED AUS AFGHANISTAN

Auszubildender bei Sanitär- und Heizungstechnik Vechta GmbH

Sayed Ibrahim stammt aus Mashahad (Afghanistan) und ist seit Januar 2017 in Deutschland. Er besitzt eine Duldung mit einer Beschränkung der Wohnsitznahme auf den Landkreis. Mit Zustimmung der Ausländerbehörde ist es ihm erlaubt zu arbeiten. Von September 2017 bis Juni 2018 absolvierte er erfolgreich ein berufsvorbereitendes Jahr mit Sprachanteil uns erreichte so das B1-Niveau. Danach nahm er einen Job bei einer Zeitarbeitsfirma an. Weil er aber eigentlich einen Ausbildungsplatz suchte, trat Sayes zu dieser Zeit in unser Projekt Jobbrücke Plus ein.

Durch einen Freund von Sayed, der in einem Elektrobetrieb in Vechta arbeitete, kam in ihm der Wunsch auf, seine Ausbildung in dieser Stadt zu absolvieren. Er stellte sich schon bald dem Chef der Firma Sanitär- und Heizungstechnik Vechta GmbH persönlich vor und erhielt die Zusage für eine Einstiegsqualifizierung mit der Möglichkeit einer anschließenden Ausbildung.

Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Agentur für Arbeit Vechta durfte Sayed die EQ beginnen. Auch der Geschäftsführer des Unternehmens, Thomas Bröring, war in den gesamten Prozess mit eingebunden: er stellte den Ausbildungsplatz, eine kostenfreie Unterkunft und unterstützte Sayed auch finanziell.

Damit Sayed dauerhaft nach Vechta umziehen durfte, waren mehrere Behördengänge nötig, denn dem Umzug mussten die Ausländerbehörde und auch die Agentur für Arbeit zustimmen. Am 15.01.2020 lagen alle nötigen Zustimmungen vor und Sayed konnte den Weg in seine neue Zukunft antreten.

 

Das Projekt „Jobbrücke PLUS“ wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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